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Image by Aaron Burden

Meilensteine

Plotübersicht & fast vergessenes Wissen.

1) Die Gnade des Fischers

2011 & 2012: PnP-Prolog & 1. Kapitel (Larp)

Relf Fordham (Fischer) bot das goldene Blatt (Statuette) gegen den Katzensmaragd, der auf einer kleinen Insel verborgen sein sollte, wenn man den Gerüchten glauben konnte...

Die Ta’Hölle wurde gemeistert, somit ging der Smaragd an die drei Katzenwesen (vermutlich Priester/innen aus Sandrina) durch Mord an Relf Fordham. Das Goldblatt hingegen versank in den Tiefen der Meere, da das Katzenvolk es als wertlos empfand. 

Jahre vergingen, bis das goldene Blatt in die Hände eines Kindes gelangte. Wurde es doch erst für eine Muschel gehalten, stellt es sich doch schon sehr bald als eine Art von Kompass heraus. Das Ziel wurde durch höhere Macht (starkes Unwetter auf hoher See) nie erreicht, die Helden strandeten auf Ne’uwee. Die wahrscheinlich sicherste Insel dieser neuen Welt. Die wenigen Verbliebenen siedelten sich dort an. Als Zentrum des entstehenden Dorfes diente eine Taverne. Sie tauften die Taverne: “Adler und Rose”. Der Adler steht für die Reise und die Rose für den Wachstum vor Ort. Weder der Katzensmaragd noch die Statuette wurden jemals wieder gesehen.

2) Der Zwist der Erhabenen

2013: 2. Kapitel (Larp)

Die Waldelfen bemerkten nach kurzer Zeit das Eintreffen der seltsamen Wesen (Menschlinge), beobachteten sie jedoch neugierig und unbemerkt (mit gesundem Abstand).

Die beiden Spezies trafen erst aufeinander, als eines Tages Dunkelelfen (gegen Mitternacht) einen Überfall auf das menschliche Dorf ausübten. Die Waldelfen kamen den beinahe wehrlosen und immer noch stark geschwächten Menschlingen zu Hilfe und konnten so ihr Vertrauen gewinnen. Allmählich lernten die Menschlinge von den Waldelfen und umgekehrt.

"Die Dunklen", wie sie die Menschlinge nannten, wurden immer mehr als gemeinsamer Feind betrachtet. So entstand mal wieder ein Zwist der erhabenen Elfenvölker, die teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten.


Das Dorf wurde nach dem Jungen (mit dem Kompass) ehrenwert “Kres” benannt.

3) Alle gegen einen Verlierer

2014: 3. Kapitel (Larp)

Ophelia, die erste Tochter des ehrenwerten Waldelfenkönigs, begegnete beim Sternentanzfest (Neujahr der Waldelfen), einem sehr charmanten Dunkelelfen namens Surlon (dunkelelfisch: Zu’lon). Er zeigte ihr einen mysteriösen Pfad durch die verfluchten Wälder, die ihr Vater so sehr verabscheute. Die natürliche Naivität einer so jungen elfischen Prinzessin mit dem Hauch des Verbotenen ... Hatte Surlon ein leichtes Spiel ... Ophelia war fasziniert von all den neuen Dingen, Ritualen und Weltanschauungen und wollten ihren Vater von den (für sie) fortgeschrittenen Methoden und Lebensweisen der dunklen Elfen überzeugen.


Als der waldelfische König jedoch von ihrem kleinen Ausflug mit dem "Schwarznaserich" erfuhr, sperrte er sie in das höchste Baumhaus des Waldelfenreiches. Eine Nacht später stand Surlon mit einer dunkelelfischen Armee vor den Toren des Waldreiches … Ophelia und Surlon flohen auf einem Schiff, das ihrem Vater gehörte, in die Richtung des Vollmondes.

4) Der erste Magier

2015: 4. Kapitel (Larp)

Ein Kapuzenträger kam nach Kres und suchte ebenfalls Schutz vor verrückten Pixies des verfluchten Waldes. Da er keine Münze bei sich trug, überzeugte er die Bewohner von Kres, dass bunte Steine ebenfalls von hohen Wert sein können. Diese bunten Steine fand er in den verfluchten Wäldern, als jedoch die Pixies davon Wind bekamen, jagten sie ihn aus ihrem Waldreich.

Als sein Becher im “Adler und Rose” niemals leer wurde, wurde man misstrauisch… im Dorf.

Die Siedler spalteten sich:

Der eine Teil folgte dem Magier zurück in die verfluchten Wälder, u.a. um weitere der bunten Steine zu sammeln. 

Der Rest baute auf, was Surlons Armee zerstörte.


Das Unterreich war aufgewühlt, war doch der erstgeborene Sohn des ersten Hauses der Dunkelelfen nicht mehr aufzufinden und zahlreiche Gerüchte machten sich darum breit …

5) Sternhagelvoll

2016: 5. Kapitel (Larp)

Das Dorf Kres blühte weiter auf und so bildete sich zielstrebig die Stadt Kreszenzien.

Weitere Schützlinge kamen von weither auf die gesketische Insel. Durch eine Heirat zwischen Carlos, der aktuelle Kronprinz der Waldelfen und Irelia, die erste Frau, die es als höchste Diplomatin ins obere Viertel geschafft hat, wurde das Bündnis zwischen Waldelfen und Menschlingen gestärkt.


Erste Menschlinge wurden in die elfische Heilungsmagie eingeführt, da sich der geschwächte Waldelfenkönig seiner Verluste durchaus bewusst war.

Die Kombination ausführliches Zechen und gefährliches Halbwissen der übermütigen menschlichen Novizen führten während eines magischen Rituals zu einem fehlerhaften Illusionszauber.

Seitdem erscheint der Nachthimmel auf den gesketischen Insel immer wieder mal in bunt-berauschenden Farben...


Die Einsicht nach Esterpulos:

- In jenen Nächten sollen besonders ehrenwerte Krieger sich außergewöhnlich talentiert ihren Aufgaben widmen.

- In diesen Nächten scheinen auch die Visionen der Spinnengöttin deutlich klarer vor den inneren Augen ihrer Priesterinnen,

was nicht selten zu einer blutigen Reihe an Intrigen unter den einzelnen Häusern führt.

6) Unwissenheit ist Macht

2017: 6. Kapitel (Larp)

Der erste Magier wurde beigesetzt, eine geheime Seebestattung war die Wahl seiner Anhänger, die sich selbst "die Gesketen" nannten. Die Ersten unter ihnen fingen allmählich die alten Voodoo-Rituale zu begreifen, jene, die bei zu viel Zechen im Ritual gar nicht gelingen konnten, egal ob bewusst oder unbewusst (wie in Kreszenzien) durchgeführt.
Die bunten Steinchen, die der erste Magier unter die Leute brachte, wurden ebenfalls für verschiedene Zauberspielchen verwendet, sie dienen ihm wohl als eine Art magische Verstärkung. Allerdings führen sie zu mehr Risiken und Nebenwirkungen, als dass sie wirklich nützlich wären ...
Jene Gesketen fanden ebenfalls schmerzlich heraus, dass sie die Insel niemals lebend verlassen konnten.

Die Legende von Prinzessin Ophelia und Surlon bestätigte sich durch den Fund zweier moorleichenartiger Überreste am steinigen Ufer des Nebelklippengebirges. Wohl angespült durch den Wellengang des Meeres ...
Der Wissende, wie Ophelia ihren Surlon nannte, wurde der nächste König des Waldelfenreiches und somit auch Oberste der rechtschaffenen Stadt Kreszenzien.
Doch niemand würde jemals von diesem Bündnis erfahren…
(Ja, richtig. Surlon wäre absoluter Herrscher der gesketischen Inseln geworden. Mögen sie in Frieden bei den Sternen ruhen.)

Nachdem das erste dunkelelfische Haus gut 2/3 ihrer Spezies opferten, hatten sie immer noch nicht den Schuldigen gefunden, wie Ihnen von der höchsten Priesterin mitgeteilt wurde. (Durch Rituale und Visionen gelangte sich durch die Spinnengöttin an dieses Wissen.) So entsandten Sie die ersten dunkelelfischen Späher an die gesketische Oberfläche hinaus.

7) Der Fall der Spitzohrigen

2018: 7. Kapitel (Larp)

Die reinen Waldelfen wurden zu Elfen, zu den einzig Wahren, die sich als Elf betiteln dürfen.
Ihre arrogante Weltsicht und ihre Streitmächte wuchsen enorm an mit der Hilfe ihrer menschlichen Verbündeten.

Auch die Sandrina, alte Rivalen der nun “gesketischen Anwärter der Stadt”, bekamen mittlerweile spitz von den gesketischen Inseln, … neues Land, neue Schätze, welch ein Paradies für die Sandrina.

Der Hochmut der Elfen und die Kampflust der königlichen Armee von Kreszenzien, sorgten für einen direkten Angriff auf die verpönten Dunkelelfen. Reduziert und erschöpft, wie sie waren, blieb ihnen nur die Flucht in ihr unterirdisches Labyrinth. Ein Ort, wo es so dunkel ist, dass das Auge eines "Oberweltlers" trotz der Lichtquelle einer Fackel gnadenlos versagt.

Carlos und Irelia kamen in den verfluchten Wäldern um, während der Rachefeldzug der Dunkelelfen in vollem Gange war. Irelia wählte den Freitod durch Sprung von den Nebelklippen in die peitschenden Wellen unter ihr, nachdem sie sah, wie ihr geliebter Carlos von den Dunklen verschleppt wurde. Die Opferung von (mittlerweile) König Carlos besänftigte den Zorn der Spinnengöttin, einschließlich der dunkelelfischen Armeen.

8) Die alten Geschichten des Mondes

2019: 8. Kapitel (PnP-Abenteuer/SFC-Spin-Off)

Keiner weiß, woher er stammt, aber alle haben ihn brennen sehen. Sie sehen ihn immer noch brennen, es ist das erste Bild in ihren Kopf, noch bevor sie das erste Mal das Licht der Welt erblicken.

Nur Asche bleibt nie zurück, der Rauch aber sehr wohl, so wie der penetrante Geruch nach frisch verbrannten Laub und sumpfigen Moos. Verbranntes Holz bedeckt aus goldenen Schimmer, nicht wie eine perfekte Glasur einer vergoldeten Statue, eher wie goldener Staub der von Ast zu Ast seine Fäden zieht.

Trotz der Strapazen des Feuers wirken die Zweige und der mächtige Stamm unbegreiflich stabil… Und dann?

Dann wird alles hell. Sie erblicken das erste Licht der Welt…


So begann es damals bei den Ersten und so wird es auf ewig hier sich wiederholen.

Genau wie jene Geschichte der unstillbaren Jägerin und ihren Bruder, die Ersten, die Kristallelfen.


Und jetzt schlaf gut, mein Sternchen.

(- Arak’may zu ihrer Tochter Asterma, kurz vor dem zweiten Sternenfall der gesketischen Inseln.)

Den Teil das einst die sternglanzweiße Kristallelfin "Arak’may" ihren mitternachtsschwarzen Bruder "Quinduin" opferte, um eine helle Scheibe an den Himmel zu setzen, damit die Ihresgleichen von Seinesgleichen auch Nachts beschützt wurden, lässt sie natürlich noch weg, noch, … Nicht, dass die Vergangenheit der ersten Sterne und Elfen nicht so schon grausam genug wäre, besonders für solche zarte Kinderohren. Alle Katastrophen beginnen nun mal mit einer Liebesgeschichte, selbst wenn es sich hier nur um Geschwisterliebe handelt.

9) Der schwarze Turm der Zwerge

2019 & 2020: 9. Kapitel (Larp)

Die hochmütigen Elfen verweigerten den Zwergen nun den Aufenthalt im unteren Viertel. Nicht, dass die Halblinge jemals am Tisch der Elfen im oberen Viertel sitzen wollten. Aber eine Vertreibung einer Spezies hat es innerhalb des Kreszenzischen Mauern auch noch nie geben. 


Die meisten Zwerge kehrten in ihre alten Heimaten zurück, wenige flüchteten in die verfluchten Wälder und schienen dort wahnsinnig geworden zu sein. Auf einem Vorsprung der Nebelklippen errichteten sie eine Art schwarzen Leuchtturm, der mit den bekannten bunten Steinen betrieben wird, wenn man den bunten Farben des Lichtes trauen kann,…

Jenes Licht führte die Sandrinas sicher an den Klippen vorbei, somit konnten sie unversehrt an der Sumpfregion anlegen und ihr erstes Lager dort aufschlagen. Durch die vielen “Freiwilligen” Bediensteten konnte man schnell die ersten Flächen des neuen Bodens trocken legen und für eine einigermaßen vertraute Umgebung sorgen.

Der Feind meines Feindes ist mein Freund, richtig? Soll man doch bereits dunkelelfische Späher mit Zwergen gesichtet haben.

10) Der Zeitmeister und die Herrführerin
2020 & 2021: 10. Kaptiel (Larp/PnP)

Die dunkelelfische Herrführerin Sha’Kra-Feynur (aus dem Hause Hun'Ness la Croix) neigt bei Langeweile sehr gerne zu unfairen Duellen. So genannte “freiwillige Opfergaben”, wie sie ihr Gegenüber in solchen Fällen nennt, findet sie in ihrer Gefolgschaft zu genüge. Nur unvorteilhaft, wenn es sich bei so einer freiwilligen Opfergabe um den König der gesketischen Inseln handelt.

Ob dies Fluch oder Segen war, muss jeder für sich entscheiden ...

Um diesen... Feh... Feenzauber zu beheben, wagte sie sich durch die (für sie relativ vertrauten) verfluchten Wälder von Gesketien, bis zum schwarzen Turm der Zwerge bzw. zu dem, was davon übrig war, als sie ihn bereits ins Auge gefasst hatte, strahlte er ein explosionsartiges Regenbogenlicht von sich. Stark geblendet ging sie vor Schmerzen in die Knie, als sie wieder ganz bei Sinnen war, nahm sie ihre Umgebung nur noch in Grauabstufungen wahr. (Sie verlor ihr natürliches Augenlicht.)

Beim Plündern der Ruine fand sie dennoch einen bärtigen kleinen Mann, sie rettete ihn aus den Trümmern. Temperus, Sohn des Steambos. Ein zwergischer Tüftler, der wohl die Lösung ihres Feh... ehm ... des Feenzaubers war. Doch benötigte sie dafür die “Gnade des Fischers”, eine Statuette in Form eines goldenen Blattes.

So begann die Reise der Herrführerin mit einem gestohlenen Schiff der kreszenzischen Elfen.

Der kleine stämmige Tüftler begleitete sie, da es wohl nicht sehr klug war, nach so einem Unfall der Mechanik weiter auf den Inseln zu verweilen. Manchmal ist es eben doch gesünder für tot gehalten zu werden.

Sha’Kra: Die erste Gesket, die die Insel wohl lebendig verlassen konnte,... oder?


Im Gegensatz zum gestohlenen Schiff fiel die Explosion selbst in Kreszenzen sehr wohl auf.

Die meisten Elfen machten sich auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die einheimischen Menschlinge hingegen sahen es als letzten Beweis, die verfluchten Wälder niemals zu betreten. Jedoch ging der Hochmut der Elfen mittlerweile auf die Obersten der rechtschaffenen Stadt über, so leben wohl auch mittlerweile vereinzelte Menschlinge in den verfluchten Wäldern, diese bieten nämlich den nötigen Abstand zu den Kreszentina.

Ob dieser Zufluchtsort wirklich die beste Lösung ist, werden sie früher oder später herausfinden.

Ein derartiger Unfall erreichte natürlich auch die toxische Oase der Sandrinas. Sie deuteten es allerdings als ein Zeichen der Sterne: Seine Kräfte zusammen zu nehmen und in die Sonne der Insel zu treten. Ihren Platz zu sichern und mit den Einheimischen Handel zu betreiben, um die Rohstoffe in ihrer Heimat aufzubessern und wie könnte es anders sein? Ihren Reichtum aufzustocken.

10) Der neue König & Die Rache der Hun'Ness

2022: 10. Kapitel (Larp)

Zum ersten Mal in Bayern + Pandemiebewältigung

Wir werden sehen :)

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